FAQ - häufig gestellte Fragen

Nein, die Flächen werden feucht geschliffen. Das bedeutet, dass das von den Schleifwerkzeugen abgetragene Steinmehl mit Wasser gebunden wird. Es entsteht ein Schleifschlamm, der umgehend mit einem Nasssauger abgesaugt wird.

Die Lärmentwicklung ist abhängig vom jeweiligen Arbeitsgang. Beim Grobschliff (Planschliff) ist der Lärm am grössten . Bei den Feinschliffgängen ist die Lärmentwicklung so gering, dass er in angrenzenden Bereichen, hinter verschlossenen Türen nicht als störend empfunden wird. Etwas lauter sind die Handmaschinen die zur Randbearbeitung und teilweise auf Treppen genutzt werden.
Lärm bereiten jedoch die Nasssauger, mit denen in Abständen von 5 bis 15 min jeweils für ca. 1 Minute die Schleifschlämme von den Flächen abgesaugt wird.

In grossen Eingangsbereichen werden die zu bearbeitenden Flächen abgesperrt, die Restflächen können ohne Einschränkungen genutzt werden.
In Treppenhäusern wird bei Bedarf (kein Aufzug vorhanden) halbseitig gearbeitet. Das Treppenhaus kann somit immer begangen werden.

Die Steinböden werden in der Regel nicht „versiegelt“ sondern imprägniert. Unter einer Versiegelung verstehen wir das Absperren des Steins durch eine zusätzliche Schicht, die aufgebracht wird. Zum Einen (einen?) laufen sich diese Schichten schnell wieder ab und binden Schmutz, zum Anderen (anderen?) wird die Steinoberfläche dicht abgeschlossen, eine Dampfdiffusion des Belag-materials ist nicht mehr möglich.

Wir empfehlen lösungsmittelhaltige oder lösungsmittelfreie Imprägnierungen von namhaften Herstellern wie Moeller Chemie oder Lithofin. Diese Imprägnierungen mit wässriger Konsistenz dringen in den Stein ein, und vermindern je nach Produkt, die Wasser-, Schmutz-, oder Öl- Aufnahme des Steins, die Dampfdiffusion der Oberfläche bleibt erhalten.

Grundsätzlich ist zu sagen, dss die durch uns bearbeiteten Flächen ebenso lange ihr Erscheinungsbild behalten, wie der ursprünglich verlegte Boden.
Eine genaue Angabe über den Erhalt der glänzenden Oberflächen kann jedoch nicht gemacht werden, da das sehr stark von der Nutzung der Flächen und vom Schmutzeintrag abhängt.
Grundsätzlich sollten nach den Gebäudeeingängen sogenannte Sauberlaufzonen in die Belagsflächen integriert werden, um möglichst viel abrasive Schmutzteile von den Schuhen zu entfernen.

Die Rutschsicherheit des Bodens hängt vom Glanzgrad ab, der gewünscht wird. Je höher der Glanzgrad, desto weniger Poren hat die Steinoberfläche und somit verringert sich die Rutschsicherheit.

Die in öffentlichen Bereichen geforderte Bewertungsgruppe für Eingangsbereich von R9, ist mit glänzenden Böden nicht zu erzielen. Hier gibt es in der Regel einen Konflikt zwischen der geforderten Rutschicherheit und dem gewünschten Erscheinungsbild. Durch chemische Massnahmen kann die Rutschsicherheit erhöht werden (siehe Verbesserung der Rutschsicherheit). Auch gibt es die Möglichkeit die Rutschsicherheit des Bodens durch sogenannte Satinierung der Oberfläche erheblich zu erhöhen. Dadurch wird auch die geforderte R9 erreicht.

Wir empfehlen die Durchführung der Schleifarbeiten zu einem sehr späten Zeitpunkt, um Beschädigungen an den Böden durch Handwerker zu vermeiden.
Da durch unsere Arbeiten kein Staub ( als wenn man 3 Wochen nicht putzen würde) entsteht, und die benachbarten Boden- und Wandflächen mit Folie abgeklebt und geschützt werden, gibt es keine Beeinträchtigung und Beschädigung der Bausubstanz.

Pauschale Angaben machen wir sehr ungern, da die Bearbeitungskosten nicht nur vom Belagsmaterial sondern auch immer sehr stark vom Zustand des Bodens und der Örtlichkeit abhängen.

Hat der Boden tiefe Kratzer, wie sind die Platten verlegt, gibt es grosse Über- und Unterzähne, sind die Flächen stark verwinkelt oder handelt es sich um grosse zusammenhängende Flächen oder muss um Einbauten angearbeitet werden? Alle diese Fragen beeinflussen den Bearbeitungspreis.

Wir erarbeiten nach vorheriger Objektbesichtigung grundsätzlich ein schriftliches, verbindliches Angebot. Ganz sicher ist dies jedoch massiv günstiger, als die Erneuerung des Bodens.

Diese Frage kann nie eindeutig beantwortet werden, da nicht feststellbar ist, wie tief Verschmutzungen in den Belag eingedrungen sind. Insbesondere bei stark saugenden Materialien wie Sandstein, Travertin, Marmor und Gneis muss davon ausgegangen werden, dass die Verschmutzungen tief in das Material eingedrungen sind.

Einbauten werden vor Beginn unserer Arbeiten durch Abkleben mit Folie geschützt. In Randbereichen zu empfindlichen Einbauten wird mit kleinen, leichten Handgeräten gearbeitet, um Beschädigungen zu vermeiden.

Kleber- und Spachtelmassenreste werden im Grobschliffgang vollständig entfernt. Nach Fertigstellung der Schleif- und Polierarbeiten zeigt sich der Boden in seinem ursprünglichen Erscheinungsbild.

Eine Imprägnierung verliert mit der Zeit ihre schützende Wirkung. Je nach Material, Nutzung und Einbausituation (Innen /Aussen), sollte die Flächen je nach Herstellervorschrift in Abständen von zwei bis fünf Jahren nachimprägniert werden.